Jedes Jahr gelangen in der Schweiz über 10’000 Tonnen Reifenabrieb – das entspricht dem Material von rund 5 abgenutzten Millionen Reifen – in die Umwelt. Diese feinen Partikel verteilen sich in Luft, Wasser und Boden und können auf Dauer auch unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Die Birke ist dabei ein besonders wertvoller Baum, da sie in der Lage ist, feinste Partikel und Schadstoffe aus dem Boden aufzunehmen und zu binden. So trägt sie auf natürliche Weise zur Verbesserung der Umweltqualität und zur Reduktion von Mikroplastik bei.

Hier sind einige Argumente für die Anpflanzung von Birken in städtischen Gebieten:

  1. Bodenverbesserung:
    • Stickstofffixierung: Birken haben symbiotische Wurzeln, die Stickstoff aus der Luft binden und in den Boden einbringen. Dadurch wird der Boden fruchtbarer und nährstoffreicher.
    • Humusbildung: Die abfallenden Blätter der Birken zersetzen sich und tragen zur Humusbildung bei, was den Boden verbessert.
  2. Luftreinigung:
    • Schadstofffilterung: Birkenblätter filtern Schadstoffe wie Feinstaub und Schwermetalle aus der Luft. Dies trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei.
    • Ozonabsorption: Birken sind effektive Ozonabsorber. Ozon ist ein schädliches Gas, das in städtischen Gebieten häufig vorkommt.
    • Hohe Reduktionsraten: Untersuchungen haben gezeigt, dass Birken zu Reduktionsraten von bis zu 79 % bei luftgetragenen Partikeln beitragen.