Diese Betula-Art ist wegen anderen Gründen auch sehr interessant:

-Eine seltene nicht-invasive Art in der Schweiz / Bietet gute Gelegenheit, die biologische Vielfalt zu unterstützen.

Man muss daher präzisieren, dass diese Art in Mitteleuropa, also auch in der Schweiz, vorkommt. “Betula pendula var. carelica (Karelische Birke) ist ein einheimischer Vertreter der Wälder Nord-, Ost- und teilweise auch Mitteleuropas” (Vetchinnikova et al. 2013, 13)

Monokulturen lassen sich leicht vermeiden, indem Karelische Birke zusammen mit Fichten oder Tanne gepflanzt wird (Mischkultur)

Wussten Sie, dass über 500 Insektenarten auf der Birke nachgewiesen wurden, vor allem Käfer und Schmetterlinge? 133 Arten von Insekten ernähren sich fast ausschliesslich von der Birke (Brändle & Brandl 2001)

Indem wann wir Birken in Regionen pflanzen, in denen es nicht viele gibt, wir ermöglichen Tier- und Vogelarten, von einem vielfältigen Lebensraum zu profitieren.

-Hat eine wichtige Rolle der Verbesserung des Bodens / Regenerative Landwirtschaft

-Bietet Schutzlebensraum für Sämlinge anderer Baumarten, zBsp. frostempfindliche Gemeine Fichte (Picea abies)

– Sehr effektiv im Erosionsschutz und Bodenstabilisierung

– Man braucht keine Bewilligung für Anpflanzung (Eidgenössischer Pflanzenschutzdienst EPSD)

Ökologische Bedeutung der Birke für die einheimische Tierwelt

*Potenzial der Birke (Betula spp.) in Bezug auf den Klimawandel, (Blaser N , Oesch M, 2021)